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Zweite Patenschaft für den
Schulunterricht der Waisenkinder! |
Sommer 2008
Liebe Freunde,
In den letzten
Monaten hat sich unser Team fast verdoppelt, ein großer Auftrieb
für unsere Arbeit hier.
Als nächste kamen
Dom und Marie mit ihrer Tochter Natalie aus Süd Afrika. Sie sind
alte Veteranen im Missionsdienst und sprechen französisch,
eine große Hilfe für das Team. Mike ist der letzte Neuankömmling und
freut sich in seinen jungen Jahren über die Herausforderung eines
schwierigen Feldes. Wir sind sehr dankbar für sie alle und können
jetzt viel mehr erreichen. Dies bedeutet allerdings auch, dass wir
mehr Platz im Haus brauchen. Joe und Mike arbeiten hart daran neue
Wohnräume im Annex zu schaffen.
Bei
unserem alljährlichen Besuch nach Europa konnten wir Verwandte
und Freunde besuchen bzw. anrufen, sowie weitere Unterstützung und
neue Sponsoren für die Arbeit hier suchen.
Gleich
nach unserer Rückkehr hatten wir die ersten Besucher von dort hier:
Andreas, ein guter Freunde und treuer Unterstützer, und sein Sohn
Marco. Es war eine große Inspiration für alle. Wir bereiten uns auf
weitere Besucher aus Europa vor und hoffen dadurch auch mehr
Verständnis und Einsicht in unsere Arbeit und Afrika zu vermitteln.
Andreas sagte, er wollte nicht nur kommen und den Kongo sehen,
sondern auch von der persönlichen Erfahrung lernen. Am Ende seines
Besuches, als er die vielen Schwierigkeiten sah, die uns hier
täglich begegnen, stellten sich drei Tugenden heraus, die man hier
lernen kann: Geduld, Glauben und positiv bleiben, wenn Dinge schief
laufen. |
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Wolfgang, Marco, P.
Theophile & Andreas auf dem Feld in Mokali |
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Joe kam aus der Schweiz:
der
Handwerker im Haus, ein richtiger Profi auf diesem Gebiet. |
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Durch Ihre
Patenschaften kommen alle zu einer warmen Malzeit! |
Um die Waisen
weiter zu fördern und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen,
haben wir uns eine neue Aufgabe gestellt. Der erste Schritt diente
besserer Ernährung und dadurch höherer Widerstandskraft gegen
Krankheit. Als nächstes würden wir den Kindern auch gerne ein
Minimum an Schule geben, damit sie mehr Chancen in ihrem Leben
haben.
Deshalb suchen wir jetzt
Patenschaften für diesen Zweck, wieder mit zehn Euro pro Monat pro Kind. Diese zweite Patenschaft für die gleichen Kinder konzentriert sich auf ihren
Schulunterricht. Wenn jemand damit helfen oder versuchen möchte, andere dazu zu gewinnen, das wäre eine große Hilfe.
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Sandwege in Mokali |
Die Pannen mehren sich |
Der 13 Jahre
alte Jeep, den Paula in Italien gespendet hatte, brachte uns
einen großen Sprung nach vorne. Aber die vielen Strapazen auf
den anstrengenden Sandpisten nach Mokali und matschigen Wegen
nach Kisenso mit den großen Schlaglöchern machen sich bei dem
Auto bemerkbar. Wenn er zur Reparatur muss, brauchen wir
unbedingt einen zweiten Wagen, und bei dem größeren Team ist es
so wie so eine Notwendigkeit geworden. Auf lange Sicht planen
wir, geeignete Leute vor Ort zu finden, die eines Tages unsere
Arbeit hier übernehmen können.
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Gespannte und
verwunderte
Zuschauer |
Mokali: P. Theophile, Marie und einige Kinder dramatisieren
Bibelgeschichten |
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Lenka hilft beim
Anpassen |
Die Liste der Waisen |
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Die Essenspakete
werden zuhause vorbereitet |
Gewachsen in unserem
Garten und aufs Feld als Setzlinge: |
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Das
Landwirtschaftsprojekt macht auch gut Fortschritte
und braucht weitere Hilfe. Die ersten Ananasfrüchte bilden sich
gerade, und wir pflanzen Avocado-, Bananen-, Mango- und andere
Fruchtbäume. Wenn wir eines Tages eine größere Zuwendung für das
geplante Schul-Gebäude in Mokali bekommen und dann auch jemand
das Feld bewacht, würden wir gerne mit der Fischzucht beginnen.
Bis das Gebäude steht, was auch für die Essenszubereitung für
die Kinder dienen soll anstelle der Essenspakete, die sie
bekommen, suchen wir eine geeignete Schule vor Ort für den
Betrag, der uns zur Verfügung steht.
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Ananas und kleine
Obstbäume auf dem Feld in Mokali |
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Andres setzt einen Avocadobaum |
Kleine afrikanische
Apfel- & Avocadobäume und Bananenstauden am Fischbecken |
Bei unserem
Bibel-Studium geht es nicht nur darum, wichtige Lebensprinzipien
weiterzugeben, sondern auch zu sehen, wen wir hier in unsere
Aufgaben mit einbeziehen können. Charakter, Aufrichtigkeit,
Arbeitswille usw. sind alles Dinge, auf die wir großen Wert
legen. Wir haben zwar schon einige Kandidaten in Aussicht, aber
die brauchen auch Unterstützung, denn sie haben kaum genug
Finanzen für ein Transportmittel, um zu einem Treffen zu kommen.
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Zum Schluss
noch ein persönliches Anliegen: wir arbeiten alle vollzeitig
und ehrenamtlich das ganze Jahr über im Kongo und werden nicht
bezahlt wie bei der UN, dem Roten Kreuz, einer Kirche oder
anderen Organisation, sondern müssen unsere eigene Unterstützung
aufbauen. Wir sind sehr dankbar für einige Langzeit-Freunde und
Verwandte, die uns in dieser Richtung helfen, was im Endeffekt
auch unseren Projekten zugute kommt. Nun mit dem wachsenden Team
und mehr Arbeit werden auch die Ausgaben steigen. Es gibt also
viel, wobei Ihr mithelfen könnt. Was auch immer Ihr gerne
unterstützen möchtet, bitte gebt bei Eurer Überweisung an, für
welchen Zweck wir sie verwenden sollen.
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Bei der
Gelegenheit wollen wir uns ganz herzlich bei Euch allen
bedanken, die uns und unsere Arbeit hier unterstützen, denn
ohne Euch geht es nicht. Ihr habt einen wichtigen Anteil daran
und könnt Euch mit uns an den guten Ergebnissen erfreuen. Jeder
spielt eine wichtige Rolle in dem großen Puzzle. Wir schwitzen
zwar hier vor Ort, wissen aber, dass für einige von euch zehn
Euro pro Monat auch ein großes Opfer bedeuten und schätzen dies
sehr. Vielen Dank auch für weitere Mundpropaganda. Wenn Ihr
andere Interessenten findet, könnt Ihr Ihnen sagen, dass wir
hier vollzeitig vor Ort leben und sicherstellen, dass die aktive
Hilfe auch direkt dort ankommt, wo sie hingehört.
Wolfgang, Lenka und Team.
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