Hürden überspringen -
Erfolge erringen
Liebe Freunde,
s eit
wir in den Kongo zurückgekehrt sind im letzten April, gab es viele
Hürden zu überqueren, aber gleichzeitig auch große Erfolge, für die wir
sehr dankbar sind. Ein guter Freund von uns hier sagte: "Das Leben im
Kongo ist wie ein Universitätskurs, der uns lehrt Hindernisse zu
meistern." Es ist in der Tat erstaunlich, wie die Menschen hier unter
den schwierigsten Umständen zurechtkommen.
Einige der größeren Herausforderungen vor kurzem waren
starke Regenfälle, die kleine Häuser wegrissen und mehrere Menschenleben
forderten. Sie brachen auch unsere Gartenmauer und die von vielen
Nachbarn und überfluteten unsere Häuser. Wir arbeiten daran uns besser
für die nächste Regenzeit vorzubereiten.
Ein anderes Mal wachten wir früh morgens mit einem
riesigen KNALL auf: ein Wagen war durch unsere Mauer an der Straße
gebrochen und landete in unserem Vorhof. Die Insassen blieben Gott sei
Dank unverletzt.
Vor kurzem
wurden auch einige unserer Sachen außerhalb des Hauses gestohlen, und
wir treffen Vorbereitungen, uns besser gegen Diebstahl zu schützen.
* *
Auf der
anderen Seite machten wir große Fortschritte. Als wir in unser neues
Heim einzogen, sagte einer unserer engen Freunde hier: "Jetzt habt ihr
einen Sitz im Kongo". Unser lieber Hausbesitzer hilft uns weiter beim
Einrichten, und wir sind sehr dankbar für alle, die mit
verschiedenem Material dabei halfen.
Gute Bekannte von William in
Italien gaben uns einen dringend benötigten Jeep, wofür wir besonders
dankbar sind, denn ohne Wagen ist das Leben hier äußerst schwer.
Kollegen von einem speziellen Freund in Europa verschifften uns den
Wagen hierher, und ein lieber Freund von hier half uns, ihn durch den
Zoll usw. zu bringen. Und wir danken Euch allen, die weiter die
Waisenkinder und Landwirtschaft unterstützen. Ohne Eure Hilfe könnten
wir es sicher nicht schaffen. Ihr habt alle einen wichtigen Anteil an
dieser Arbeit, so wie an den Belohnungen.
Pastor Theophile ist weiter
ein großer Segen, wenn wir die Kinder besuchen. Er hilft uns auch beim
Koordinieren, Organisieren und Verteilen der Lebensmittel und beim
Landwirtschaft-Projekt. Seine Frau Florence übersieht und kocht weiter
für die Kinder in Kisenso mit ihrer Helferin Jeannette. Die Kinder in
Kikimi/Mokali bekommen jede Woche ihr Essenspaket, bis wir eine
Möglichkeit haben, dort zu kochen. Um den Kindern in Mokali mehr helfen
zu können, suchen wir Sponsoren für ein kleines Gebäude auf dem oberen
flachen Teil des Grundstücks dort. Ein Raum ist für eine kleine Familie
geplant: der Vater wird das Feld bestellen und bewachen, damit wir mehr
investieren können, wie z.B. Fische für die Fischzucht; die Frau soll
für die Kinder kochen. Dazu kommen zwei größere Räume, wo die Kinder
essen und später lernen können, wenn wir soweit damit sind. Die
Lebensmittel und Werkzeuge sollen in einem getrennten Raum abgeschlossen
werden. Da es dort keinen Strom gibt, wird unter einem Vordach gekocht,
wo sich die Kinder auch die Hände waschen können. Eine Toilette sollte
separat stehen, da es auch kein fließendes Wasser gibt. Für dieses
Gebäude fanden wir bereits einen potentiellen Sponsor.
* * *
Am Tag der
deutschen Einheit trafen wir den neuen deutschen Botschafter und konnten
ihm kurz unsere Arbeit vorstellen. Als wir
erklärten, dass unser Beitrag so klein sei im Vergleich zu dem, was
anderen großen internationalen Hilfs-Organisationen zur Verfügung steht,
ermutigte er uns und sagte, dass manchmal kleine Projekt mehr ausrichten
können als große. Er ermutigte uns nicht nur mit Worten, sondern
arrangierte auch eine spezielle Fahrt, um das Feld und die Kinder in
Mokali zu besuchen, und will sehen, wie er uns helfen kann, die Baupläne
auszuführen.
* * *
Die Gesamtlage der Kinder
ist leider weiter recht schwierig aus verschiedenen Gründen. Preise
steigen ständig, bes. für Lebensmittel. Die Außenbezirke sind sehr
schwer zugänglich unter den gegebenen "Straßenverhältnissen", bes. in
der Regenzeit. Und dann gibt es ein anderes Problem, womit wir nicht
gerechnet hatten. Ab und zu werden einige der Kinder zu Verwandten in
andere Regionen gerufen. Dies verhindert, dass wir uns weiter um sie
kümmern können. In dem Fall nehmen wir neue Waisenkinder auf und
hoffen, dass es Euch recht ist, ein anderes bedürftiges Patenkind zu
übernehmen, falls Eures wegzog. Es tut uns sehr leid für diese
Komplikation, bleibt uns aber keine andere Wahl.
Einige von
Euch haben uns gefragt, wie es mit der Mindestversorgung der Kinder
steht. Die 10 Euro pro Kind pro Monat reichen kaum für die
Grundnahrungsmittel aus, und wir danken unseren Freunden hier, die
helfen, diese zu ergänzen. Es wäre gut, wenn wir mehr Finanzen bekommen
könnten, um den Kindern auch ein Minimum an Schule, mehr Kleidung,
medizinische Versorgung usw. geben zu können. Aber wir wollen niemanden
überfordern. Einige von Euch haben ihren Beitrag schon erhöht, anderen
fällt es schwer. Wir sind dankbar für was immer Ihr tun könnt diesen
kostbaren unterprivilegierten Kindern zu helfen. Vielen Dank für all
Eure Hilfe! Jeder von Euch spielt eine wichtige Rolle in diesem großen
Puzzle - lasst uns ein schönes Bild zusammensetzen!
Herzliche
Grüße aus dem heißen Kinshasa,
Wolfgang, Lenka und Team.
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mit Begleitschutz und
hatte Spaß bei diesem einmaligen Einsatz


Hier soll das Gebäude entstehen

Regen überschwemmt unser Haus

Die Mauer vom Nachbarn

Keiner verletzt: Auto brach durch unsere Mauer
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